TENNISCLUB MUTTERSTADT
TENNISCLUB MUTTERSTADT 

Goldener Plan - Aktuelle Informationen 

Liebe TCM-Mitglieder,

 

wie wir aus einigen Rückmeldungen erfahren haben, besteht bei euch der Wunsch, über das Vorhaben „Goldener Plan“ und seinen Umfang mehr Informationen zu erhalten. Zwei Teams innerhalb des TC Mutterstadt arbeiten intensiv daran, dieses Projekt für den TCM zu realisieren. Um das große Vorhaben für alle transparent darzustellen, hier eine Zusammenfassung über die bisherigen Aktivitäten, den aktuellen Stand und die nächsten Schritte.

 

Hintergrund

 

Der TCM hat sich Anfang 2025 für das Förderprogramm „Goldener Plan“ beworben, um einen Teil unserer Plätze, die sich seit Gründung des Vereins noch im Originalzustand befinden, zu sanieren. Wir hatten nicht damit gerechnet, dass wir sofort im Antragsjahr berücksichtigt werden, deshalb ist die Projektplanung herausfordernd.

 

Die Bedingung des Goldenen Plans

 

Das Volumen der Sportförderung des Landes und der Kommunen umfasst in diesem Programm 80% der für den Goldenen Plan eingereichten Projektsumme (incl. MwSt.). Die restlichen 20% muss der Verein mit Eigenmitteln finanzieren. Umfasst der Teil der öffentlichen Förderung mehr als 250.000 €, müssen zusätzliche Antragsunterlagen eingereicht werden, die mit Zusatzkosten verbunden sind. Das Ausschöpfen dieses Förderbetrags der öffentlichen Hand bedeutet, dass der Verein auf Grund der 20%-Regel bereits 62.500 € an Eigenmitteln aufbringen muss. Nachdem wir im ersten Halbjahr Angebote eingeholt haben, mussten wir feststellen, dass wir uns mit der Projektsumme sehr nahe an dieser Obergrenze von 312.500 € bewegen, die wir tunlichst nicht überschreiten wollen. Nach Durchsicht und Vergleich der Angebote wurde das Vorhaben mehrmals und zuletzt nur noch mit der Fa. Tennis Nohe erörtert und aufgrund der fachlichen Expertise auch angepasst. Mit dem Ziel einer Abwicklung im Herbst 2026 liegt jetzt ein Angebot über 293.000 € vor, ein Konkurrenzangebots ist angefordert, liegt aber noch nicht vor. 

 

Für den TC-Mutterstadt bedeutet dies, dass er erhebliche Eigenmittel aufbringen muss, über die er leider nicht verfügt. Eine Finanzierung über die Banken hat sich wegen fehlender Sicherheiten und unserer Jahresbilanzen als nicht durchführbar gezeigt. Deshalb unser Spendenaufruf an die Mitglieder.

 

Aktueller Umfang des Angebots

 

1. Platzaufbereitung der Plätze 7 bis 13

Aufnahme (kein Abtrag) des vorhandenen Belages und anschließend -in sogenannter Umkehrbauweise- Wiedereinbau als Tragschicht. Diese Variante wurde favorisiert und ausdrücklich von der Fa. Tennis Nohe empfohlen. Hintergrund: eine Entwässerung von Tennisplätzen kann entweder über eine Oberflächenentwässerung oder über eine Drainage erfolgen. Letzteres erfordert einen durchlässigen Boden bis in die Tiefe eines zu verlegenden Drainagerohrs. Für eine Oberflächenentwässerung bedarf es einer zuverlässigen, allseitigen Wasserabfuhr entweder über umlaufende Rinnen mit anschließenden Sickergruben oder eine Höherlegung des Spielfelds. Letztere Vorgehensweis, die Höherlegung, hat sich lt. Fa. Tennis Nohe an vielen Plätzen bewährt und ist mittlerweile zum Standard geworden. Der Einbau von umlaufenden Rinnen (Birco Rinnen) wird von Fa. Tennis Nohe nicht mehr empfohlen. Zudem hat die Platzerhöhung für uns erhebliche Kostenvorteile: 

 

· die kostenintensive Entsorgung von Aushub ist nicht mehr notwendig

· die Bodenanalysekosten entfallen, da der Spielbelag an Ort und Stelle wieder eingebaut und auf einer Deponie entsorgt werden kann

· der Umfang der Erdarbeiten reduziert sich deutlich · es müssen keine Birco Rinnen mit anschließender Sickergrube gesetzt werden.

 

Durch die Höherlegung der Plätze entwässern und trocknen die Plätze bei Starkregen zudem schneller, was für den Spielbetrieb sehr vorteilhaft ist. Ergänzend dazu ist die zügige Platzentwässerung durch Höherlegung auch eine der Voraussetzungen für den eventuellen späteren Aufbau einer Traglufthalle mit bis zu 3 Plätzen für den Winterbetrieb (nicht Umfang des Goldenen Plans).

2. Ausbau der vorhandenen Randsteine und Einbau neuer Randsteine umlaufend um die genannten Plätze, um diese auf die erforderliche neue Platzhöhe zu bringen.

3. Ausbau der vorhandenen, erneuerungsbedürftigen Zaunanlagen und Errichtung einer neuen umlaufenden Zaunanlage bzw. Barriereanlage (verzinkte Pfosten und verstärktes verzinktes Maschendrahtgeflecht) um die genannten Plätze, einschließlich der erforderlichen Zugänge und Wartungsöffnungen.

4. Auf die unter Punkt 1 genannte „Umkehrschicht“ wird eine sogenannte Eifellava-Schicht 0/16mm in einer Schichtstärke von mindestens 60mm aufgetragen (dynamischen Schicht). Dann erfolgt der Einbau einer Ziegelmehlschicht 0/3 und 0/2 in einer Schichtstärke von mindestens 30mm (Deckschicht). Die Deckschicht bildet das sogenannte Feinplanum.

Die neue Oberfläche wird horizontal (weniger als 0,5% Gefälle) angelegt und ermöglicht so zusammen mit der neustrukturierten Tragschicht eine zügige Oberflächenentwässerung zu allen vier Seiten der jeweiligen Platzflächen. Die Oberflächenentwässerung zu den Spielfeldseiten stellt nach Auskunft von Herr Nohe eine Entwässerung und Abtrocknung in weniger als einer halben Stunde sicher. Voraussetzung für die erfolgreiche Oberflächenentwässerung ist allerdings, dass die Plätze während der Spielsaison immer ausreichend gewässert, gut vollflächig abgezogen und Mulden ausgebessert werden.

5. Ausbau der vorhandenen Netzpfosten und Einbau neuer Netzpfosten auf den genannten Plätzen.

6. Ausbau der vorhandenen Linierung und Einbau neuer Linierung auf den genannten Plätzen.

7. Ausbau der vorhandenen Beregnungsanlage und Einbau einer neuen Beregnungsanlage (versenkbare Regner) auf den genannten Plätzen inklusive Zubehör (wie Wasserleitungen, Pumpen, Regner, Standrohre, Steuereinheiten, Steuerkreise, Magnetventile, Ventilschächte, Handschaltuhren, elektrische Zuleitungen usw).

Hier muss an die bestehende Wasserversorgung und die elektrische Versorgung (vorhandene Infrastruktur) angeschlossen werden. Kann eventuell auch zu Mehrkosten führen, die vom Verein getragen werden müssen. (Unvorhergesehenes)

8. Verbesserung der vorhandenen Wasserversorgung für die Platzberegnung durch Einbau einer versenkten Zisterne mit 5000 Liter Vorratsvolumen, um Schwankungen durch die landwirtschaftliche Nutzung im Beregnungsverband auszugleichen. Die Zisterne wird kontinuierlich über die vorhandene Wasserversorgung automatisch höhengesteuert befüllt und dient der Wasserversorgung für die neue Beregnungsanlage. Mit dieser Maßnahme sollte eine anforderungsgerechte Bewässerung der Plätze möglich sein.

9. Ausbau der vorhandenen Gehwegplatten entlang der o.g. Plätze bis einschließlich Platz 5 und Einbau eines neuen Gehbelages aus hochverdichtetem „Bessumer Kies“. Die neue Wegedecke ist nicht so zerstörungsanfällig in Hinblick auf Baumwurzeln und lässt sich nach Aussage der Fa. Tennis Nohe im Rahmen der jährlichen Platzaufbereitung auch gut warten und reparieren.

10. Einbau einer elektrischen Zuleitung im Bereich der neuen Wegedecke zum Anschluss einer

möglichen Gehwegbeleuchtung.

11. Sonstiges:

- Baustelleneinrichtung und Abbau

- Mautgebühren

- Energiekostenzuschlag (z.B. Kraftstoffkosten)

12. Unvorhergesehenes:

Grundsätzlich müssen unvorhergesehene Leistungen beim Auftraggeber angemeldet, abgestimmt und genehmigt werden (siehe beispielsweise Punkt 7).

 

Überlegung zu alternativen Platzbelägen

 

Es kam der Wunsch auf, bei der Sanierung nicht nur Sand als Spielbelag in Betracht zu ziehen, sondern auch andere Beläge in die Überlegungen einzubeziehen. Eine Diskussion der Recherche zu den uns genannten Optionen führte zu dem Ergebnis, dass dieser Weg aus Gründen der Finanzierbarkeit und auch der Nachhaltigkeit verworfen wird.

 

Nächste Schritte

 

Wir warten das für den Antrag notwendige und bereits angefragte zweite Angebot ab und überlegen auf Basis der Angebote, ob es eine sinnvolle Möglichkeit gibt, das Antragsvolumen noch weiter so zu verkleinern, dass maßgebliche Einsparungen erreicht werden können. 

 

Herzenssache: Aktueller Spendenstand

 

Währenddessen ist das zweite Team dabei, Spenden aus der Mitgliedschaft, aber auch von uns verbundenen Unternehmen aus der Region zu erhalten, um den notwendigen Eigenanteil von 20 Prozent des Fördervolumens zu erreichen. Der letzte Spendenstand aus der Projektgruppe TCM Herzenssache beträgt 24.000 €, allerdings liegen uns Spendenzusagen i.H. von weiteren 8.500 € vor, die bisher noch nicht auf dem Konto eingegangen sind. Wir befinden uns nach wie vor auf einem guten Weg, den Goldenen Plan mit der Spendensumme umsetzen zu können, sind aber noch nicht am Ziel. Von daher bitten wir um weitere Spenden (weitere Informationen unter TC Mutterstadt - Herzenssache).

Wenn es einen neuen konkreten Stand innerhalb der Projektentwicklung gibt, werden wir euch wieder informieren.

Termine

Euer schneller Zugang zu den Terminen und Veranstaltungen in unserem Club.

Mitgliedschaft

Ihr habt Lust, endlich mal wieder den Schläger zu schwingen? Dann werdet bei uns Mitglied. Mehr Infos erhaltet Ihr auf der Seite Mitgliedschaft.

Trainer

Wir danken unseren Sponsoren:

Druckversion | Sitemap
© TC Mutterstadt 2022